Ein weiterer wichtiger Besuch von Claudia Ernst und Martina Spann galt dem Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Da der Termin mit Ellen Demuth, der Vorsitzenden des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, wegen einer wichtigen Sitzung im Bundestag kurzfristig abgesagt werden musste, wurden die beiden sehr herzlich von den wissenschaftlichen Mitarbeitern des Büros Tjark Thönßen, der gleichzeitig der Büroleiter ist, und Robin Bangard empfangen.
Claudia Ernst und Martina Spann berichteten zuerst von den Strukturen und der Arbeit der Deutschen Schulen in Portugal und Spanien, sowie von den Sorgen, die der Wegfall der Freiwilligen Förderung, insbesondere der Deutschen Schule Madrid bereitet. Des Weiteren wurde die Problematik von Erasmus+ besprochen, da die Deutschen Auslandsschulen sich neuerdings im Sitzland, statt in Deutschland, akkreditieren sollen, was aber gewachsene Strukturen empfindlich stört, wenn nicht sogar Austauschprogramme mit Schulen in Deutschland, die seit Jahren oder sogar Jahrzehnten bestehen, künftig unmöglich machen wird.
Claudia Ernst und Martina Spann versprachen alle Stellungnahmen zu schicken, die DSIB seit 2019 zum Auslandsschulgesetz, dem Masterplan, dem Konzeptpapier und den Kürzungen der Freiwilligen Förderung verfasst hatte, und beide bedankten sich für den netten Empfang und das gute und offene Gespräch. Gleichzeitig baten sie sehr herzliche Grüße an Frau Demuth auszurichten.
